So konvertierst du Stickdateiformate

So konvertierst du Stickdateiformate

Wambui Mugo
Wambui Mugo

Zuletzt aktualisiert am

Fangen wir ganz von vorne an. 

Was sind Stickdateien?

Eine Stickdatei enthält Informationen darüber, wie ein bestimmtes Stickmuster auf einer Stickmaschine gestickt wird. Verschiedene Stickmaschinen verwenden unterschiedliche Stickdateiformate. Ähnlich gibt es bestimmte Anwendungen, die für macOS entwickelt wurden und nicht unter Windows laufen.

PES ist zum Beispiel ein Stickdateiformat, das speziell für Stickmaschinen von Brother entwickelt wurde. Kurz gesagt: Damit eine Stickmaschine ein Stickdateiformat lesen und verstehen kann, muss es eine Sprache sprechen, die die Maschine kennt. 

Wenn du stickst, solltest du wissen, dass es 3 Arten von Stickdateiformaten gibt: Maschinenformate, native Formate und Stichdateiformate. 

Maschinenformate

Das sind die Formate der verschiedenen Stickmaschinenmarken auf dem Markt. Verwende für optimale Ergebnisse maschinenspezifische Formate, da die Farb- und Musterinformationen dabei stets erhalten bleiben. Dein grauer Elefant bleibt grau. 

Es gibt so viele Maschinenformate wie Maschinenmarken auf dem Markt. Die Marken sind untereinander kaum kompatibel, da jede einzigartig bleiben und ihre Nutzer an sich binden möchte. Wenn du über die Jahre Dateien im Format einer Marke gesammelt hast, wird der Wechsel zu einer anderen Maschine nach 5 Jahren schwierig. Das Gute ist, dass auch neue Maschinenmodelle ältere Versionen ihrer nativen Dateiformate lesen können. 

Zu den beliebtesten Maschinenformaten gehören:

JEF - wird von Maschinen der Marke Janome verwendet

PES/PEC - wird von Maschinen der Marken Brother, Babylock und Deco verwendet

HUS/VP3, VIP - wird von Maschinen der Marken Viking/Husqvarna verwendet

XXX - wird von Maschinen der Marke Singer verwendet

DST - wird von Maschinen der Marke Tajima verwendet

PCM - wird von Maschinen der Marke Pfaff verwendet

Native Dateiformate

Das sind Dateiformate, die von Stickprogrammen entwickelt wurden. Die meisten davon können von Stickmaschinen nicht gelesen werden. Du musst sie in ein Maschinenformat exportieren, damit deine Stickmaschine das Muster lesen kann. 

Stichdateiformate

Viele verwenden diese Dateien ungern, da sie nur Stiche und Befehle speichern. Garnfarben enthalten sie nicht. Dafür sind sie die kleinsten Stickdateien. Dazu gehören die Formate  .dst/Tajima und .exp/Melco.

Kann ich ein Stickdateiformat in ein anderes konvertieren?

Ja, das kannst du. Bei den meisten Konvertierungsprogrammen gehen dabei allerdings einige Informationen verloren. Stell es dir wie eine Runde Stille Post vor, nur dass die Beteiligten unterschiedliche Sprachen sprechen, etwa Englisch und Französisch. Dabei gehen zwangsläufig viele Informationen verloren. 

Zum Glück gibt es Filestar. Damit kannst du Stickdateiformate ineinander konvertieren, ohne dass dabei relevante Informationen verloren gehen. 

Wir haben unsere Sammlung von Stickdateiformaten jetzt um das PES-Dateiformat erweitert. Es ist ein hybrides Format für Stickmuster und Befehle, das von Maschinenserien von Brother Industries und Bernina International verwendet wird. Du kannst deine PES-Muster bequem in Illustrator bearbeiten und für deine Kleidung verwenden. 

Hier findest du Beispiele dafür, wie du mit Filestar deine Dateien in Stickformate konvertierst und umgekehrt. 

So konvertierst du JEF in PES

  1. Lade die neueste Version von Filestar herunter und installiere sie.
  2. Klicke mit der rechten Maustaste auf eine oder mehrere JEF-Dateien auf deinem Desktop und wähle Convert with Filestar.
  3. Gib convert to pes in das Suchfeld ein.
  4. Klicke auf Convert.

So konvertierst du PES in AI

  1. Lade die neueste Version von Filestar herunter und installiere sie.
  2. Klicke mit der rechten Maustaste auf eine oder mehrere PES-Dateien auf deinem Desktop und wähle Convert with Filestar.
  3. Gib convert to ai in das Suchfeld ein.
  4. Klicke auf Convert.