RAW-Dateien konvertieren

RAW-Dateien konvertieren

Wambui Mugo
Wambui Mugo

Zuletzt aktualisiert am

Professionelle Digitalfotografen wissen, wie wichtig ein überzeugendes Portfolio ist, wenn du Kunden gewinnen möchtest. Die große Frage lautet: „Mit welchen Bildformaten kannst du deine besten Aufnahmen präsentieren?“

Als Fotograf begegnet dir früher oder später die Diskussion über RAW und JPEG. Du musst entscheiden, ob du deine Fotos als RAW oder im JPEG-Format speichern möchtest. Deine Wahl bestimmt, welche Bearbeitungsmöglichkeiten dir zur Verfügung stehen.

Aber fangen wir mit den Grundlagen an.

Was ist eine RAW-Datei?

Das ist ein Bild, das direkt vom Kamerasensor erfasst und verarbeitet wird. Dabei wird keine Komprimierung angewendet. Es bietet eine extrem hohe Qualität, mehr Farbabstufungen und eine bessere Darstellung von Kontrast, Weißabgleich und Belichtung. Die Bildqualität bleibt vollständig erhalten. Im Grunde stehen dir alle von der Kamera erfassten Informationen für eine hochwertige Aufnahme zur Verfügung.

Wichtig ist, dass du die Datei erst am Computer verarbeiten musst, bevor du sie als Bild anzeigen kannst. Wenn du RAW-Bilddateien verwendest, entfällt die übliche kamerainterne Verarbeitung. Der Vorteil ist, dass eine verlustfreie Komprimierung verwendet wird und die Bildqualität während der Verarbeitung unverändert bleibt.

Ein Vergleich mit dem Kochen macht es anschaulicher. RAW-Bilddateien enthalten alle Zutaten für ein leckeres Gericht, das du ganz nach deinen Vorstellungen zubereiten kannst. Bildformate wie JPEG sind dagegen wie ein bereits fertiges Gericht. Du kannst nur noch wenig daran ändern.

Zu den bekanntesten RAW-Bilddateien gehören Hasselblad 3FR, Sony ARW, Canon CR2 & CR3, Kodak DCR, Nikon NEF, Panasonic RW2, Fuji RAF und viele weitere.

Vorteile des RAW-Bildformats

Du kannst pro Pixel 12–14 Bit an Bildinformationen erfassen. Dadurch hast du beim Verarbeiten und Bearbeiten deiner Aufnahmen mehr Spielraum.

Weißabgleich und Farbraum kannst du nach der Aufnahme festlegen. Du musst beim Fotografieren also nicht so viel Zeit darauf verwenden, sofort perfekte Bilder zu erhalten.

Mit RAW-Bildern kannst du die 16-Bit-Verarbeitung von Anwendungen wie Photoshop/Lightroom nutzen.

Auch die Rauschreduzierung lässt sich bei einer RAW-Datei effektiver anwenden als mit den integrierten Algorithmen der Kamera.

Der einzige Nachteil von RAW-Dateiformaten ist ihre Größe. Durch die vielen enthaltenen Informationen benötigen sie mehr Speicherplatz, sodass du nur wenige davon auf deiner Speicherkarte speichern kannst. Wenn du nicht ständig die Speicherkarte wechseln möchtest, sind RAW-Bilder möglicherweise keine Option. Das gilt besonders, wenn du bei einer ereignisreichen oder langen Veranstaltung fotografierst und dein Budget knapp ist. Der Kauf von Speicherkarten kann deinen Gewinn schmälern. Außerdem ist es fast unmöglich, die großen RAW-Bilddateien unterwegs zu teilen oder hochzuladen.

Dafür bieten dir RAW-Bilder mehr kreative Freiheit und mehr Spielraum bei der Bearbeitung. Du bestimmst, wie deine Bilder aussehen sollen.

Sobald die RAW-Bilder nach den Vorstellungen des Fotografen bearbeitet sind, müssen sie in kleinere Bilddateien konvertiert werden, die sich leichter weitergeben lassen.

Hier kommt Filestar ins Spiel.

Du kannst mehr als 24 RAW-Bildformate in kleinere, leicht teilbare Bilddateien konvertieren. Dazu gehören JPEG, GIF, PNG, TIFF und viele weitere. Das folgende Beispiel zeigt dir, wie es geht.

RAW in JPEG konvertieren

1.    Lade die neueste Version von Filestar herunter und installiere sie.

2.    Klicke mit der rechten Maustaste auf eine oder mehrere RAW-Dateien auf deinem Desktop und wähle Convert with Filestar.

3.    Gib convert to jpeg in das Suchfeld ein.

4.    Klicke auf Konvertieren.

Und fertig!

Nach diesem Beispiel kannst du alle deine RAW-Bilddateien konvertieren.