JPG-Bilder mit Transparenz

JPG-Bilder mit Transparenz

Wambui Mugo
Wambui Mugo

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Du hast ein Bild, zum Beispiel ein Logo, und möchtest es ÜBERALL verwenden. Doch beim Druck auf die T-Shirts deines Teams oder beim Hochladen auf deine Website merkst du: Der farbige Bildhintergrund ist nicht das, was du wolltest. Ärgerlich, oder?

Genau hier kommen transparente Bilder (oder Bilder mit Alphakanälen) ins Spiel.

Wenn du dein Bild auf einem farbigen Hintergrund verwenden möchtest, erspart dir ein Format mit Transparenz die Sorge, dass der Bildhintergrund nicht zur Umgebung passt. Transparenz ist besonders wertvoll, wenn du online und offline einen einheitlichen Markenauftritt schaffen möchtest.

Was ist ein transparentes Bild?

Einfach gesagt: ein Bild ohne Hintergrund.

Wenn du bei Google nach transparenten Bildern suchst, siehst du Bilder mit einem weiß-grauen Schachbrettmuster um das Motiv herum. Das zeigt an, dass der Hintergrund entfernt wurde. Und NEIN, das Schachbrettmuster erscheint nicht, wenn du das Bild verwendest. Deine T-Shirts, Briefköpfe, E-Mail-Signaturen, Videos usw. haben also kein weiß-graues Muster.

Die gängigen Dateiformate, die Transparenz unterstützen, sind PNG, GIF, TIFF und SVG.

PNG

Das sind die am häufigsten verwendeten transparenten Bilddateien. Sie sind relativ klein und unterstützen viele Farben. Transparente PNGs findest du vor allem auf Websites, in PowerPoint-Präsentationen und in sozialen Medien.

GIF

Sie unterstützen Transparenz, bieten aber eine geringere Bildqualität. Außerdem liegen die meisten Bilder nicht im GIF-Format vor.

SVG

Dieses Vektordateiformat unterstützt Transparenz und wird häufig für Logos verwendet. Die meisten Onlineplattformen, darunter Websites und soziale Medien, akzeptieren jedoch keine SVG-Dateien. Designer und Druckereien können mit SVG-Dateien aber gestochen scharfe Bilder erstellen.

TIFF

Es unterstützt hochwertige transparente Bilder. Viele Verlage nutzen dieses Format. Der einzige Nachteil ist der sehr hohe Speicherbedarf.

Angesichts all dieser Nachteile erkannte das Komitee der Joint Photographic Experts Group den Bedarf an kleineren Bilddateien mit erstklassiger Bildqualität und hoher Komprimierungsrate. Ein solches Bildformat gab es bereits: JPG. Es unterstützte allerdings keine Transparenz.

Transparente JPG-Dateien

JPG-Bilder sind heute die beliebtesten Bilder im Internet. Sie werden von allen Browsern, Bildbearbeitungsprogrammen, Fotobearbeitungs-Apps und Bildbetrachtern unterstützt. Außerdem speichern fast alle digitalen Spiegelreflexkameras und Digitalkameras ihre Bilder im JPG-Format. Und es unterstützt Millionen von Farben.

Damit bietet JPG eine gute Grundlage für die Erstellung eines transparenten Bildes.

Hier kommt das neue und verbesserte JPG 2000 ins Spiel. Es verwendet die Dateiendung .jp2. Es wurde zwar nicht so beliebt wie das ursprüngliche JPG, doch seit bekannt ist, dass es Transparenz unterstützt, wird es zunehmend verwendet. Außerdem findest du inzwischen auch einige .jpg-Dateien, die Transparenz unterstützen.

Wenn du also Designer bist, ist das .jp2-Format die richtige Wahl.